DataCenter 2020: Erste Forschungsergebnisse

von datacenter2020, veröffentlicht am: 10. März 2010
CeBIT

Diane M. Bryant, Chief Information Officer der Intel Corporation und Olaf Heyden, Mitglied der Geschäftsführung und Leiter ICT Operations, T-Systems.

Auf der CeBIT haben Intel und T-Systems die ersten Ergebnisse vom grünen Forschungsrechenzentrum DataCenter 2020 vorgestellt.

Die Unternehmen konnten den PUE (Power Usage Effectiveness)-Wert im Münchener Testrechenzentrum von 1,9 auf unter 1,4 senken. Der Wert misst, wie viel eingesetzte Energie tatsächlich in Rechenleistung umgesetzt wird. Da neben den Prozessoren beispielsweise auch die Kühlung der Server Energie verbraucht, liegt dieser Wert derzeit bei durchschnittlich 1,9.

Grüner ist besser

Seit September 2009 forschen die beiden Unternehmen in dem extra für diese Zwecke eingerichteten Forschungsrechenzentrum DataCenter 2020. Um den PUE-Wert zu senken, experimentierten die Experten von Intel und T-Systems mit unterschiedlichen Szenarien. So stellten sie beispielsweise fest, an welchem Punkt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kühlleistung und Auslastung der Prozessorkapazität besteht. Das Ergebnis: Die Kühlung des Rechenzentrums muss nicht so hoch sein, wie oftmals vermutet wird. Auch verbesserten die Experten die Infrastruktur des Rechenzentrums, indem sie beispielsweise die Freiräume zwischen den Servern schlossen. So konnten sie die Luftströmung in den Serverräumen optimieren.
Der Energieverbrauch eines Rechenzentrums lässt sich demnach mit teilweise einfachen Verfahren senken. Und das ist nicht nur besser für die Unternehmenskasse, sondern auch für die Umwelt. Die kompletten Ergebnisse stehen in Kürze auf dieser Seite zur Verfügung.

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