Unsere Partner/Sponsoren: Emerson Network Power, Liebert Business

von , veröffentlicht am: 21. Januar 2010

Das Datacenter 2020 im Münchner Euro-Industriepark erforscht, welche Lösung unter welchen Bedingungen die optimale Energieeffizienz im Rechenzentrum bringt. Dabei betrachten die Ingenieure die komplette Prozesskette von der Energieerzeugung bis hin zum -verbrauch. Neben einer verbesserten Klimatechnik steht auch der Einsatz von energiesparenden IT-Komponenten im Fokus, etwa bei der Server- und Prozessortechnologie.

Das ca. 70 qm große Testlabor ist mit 180 Servern in Racks sowie neuester Energie-, Klima-, Mess- und Regeltechnik ausgestattet. Die Technologiepartner T-Systems und Intel werden durch eine Reihe weitere Hersteller das Datacenter 2020 mit deren Produkte unterstützt. In einer kleinen Serie stellen wir diese Unternehmen mit ihren Produkten näher vor und zeigen, warum sie sich im Testlabor für das Rechenzentrum der Zukunft engagieren.

Emerson Network Power mit der Liebert Division ist ein Teil des Emerson-Konzerns, der über 20 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz, 140.000 Mitarbeitern und 277 Fertigungsstandorten weltweit erwirtschaftet. Zu den Liebert-Produkten und -Services zählen Module für die Stromversorgung (USV) sowie Produkte für die Klimatisierung und das Monitoring von Rechenzentren.

Für das Datacenter 2020 stellt Emerson Network Power zwei Umluftkühlgeräte der Serie Liebert HPM L12UC sowie eines für die Be- und Entfeuchtung des Rechenzentrums zur Verfügung. Aus dem gleichen Hause stammt zudem der Kaltwassersatz Liebert HPC-S mit freier Kühlung auf dem Dach des Gebäudes. Christian Richter, Vertriebsleiter Bayern für USV und Klima bei Emerson Network Power, sieht das Datacenter 2020 als hervorragende Testumgebung, um das Zusammenspiel verschiedener Regelparameter im Rechenzentrum zu erforschen: „Wir können die Ergebnisse aus den umfangreichen Tests im Labor sehr gut für unsere Produktentwicklung nutzen. T-Systems ist zudem ein langjähriger Kunde mit großem Know how im Bereich Energieeffizienz.“

Umluftkühlgeräte

Installation der UmluftkühlgeräteIm Datacenter 2020 kommen zwei Umluftkühlgeräte der Serie Liebert HPM L12UC zum Einsatz, eines mit EC-Motor, eines mit AC-Motor und Frequenzumformer. Zudem arbeitet noch ein drittes Gerät von Emerson Network Power ausschließlich für die Be- und Entfeuchtung der Luft im Testlabor.

„Die Deutsche Telekom betreibt deutschlandweit ca. 35 Rechenzentren, in denen teilweise Technologie wie AC-Motoren zum Einsatz kommt, die heute nicht mehr state-of-the-art sind“, erklärt Manuel Mair, Projektleiter des Datacenter 2020 bei T-Systems. „Mit den beiden Typen von Umluftkühlgeräten finden wir heraus, ob es Sinn macht, die älteren AC-Motoren mit einem Frequenzumwandler aufzurüsten, oder es besser ist, gleich ein neues Gerät mit EC-Motor zu kaufen.“ Die Umluftkühlgeräte seien aber immer im Zusammenhang mit dem kompletten Kühlsystem im Rechenzentrum zu sehen, beispielsweise der Kaltgangeinhausung oder dem Kaltwassersatz, so Mair.

EC-Motoren brauchen rund 30 Prozent weniger Strom als AC-Motoren. Da sie keine Energie von Frequenzwandlern nutzen, sind sie frei von elektromagnetischen Störungen. Durch eine elektronische Steuerung lassen sich die EC-Ventilatoren sehr gut regeln und optimal auf die jeweils vorherrschenden Bedingungen einstellen. Die Geräte der Liebert Hiross HPM-Serie sind mit der iCOM-Steuerung ausgestattet, die mehrere Einheiten via Ethernet verbindet und die Synchronisation mehrerer Klimageräte ermöglicht. Mit iCOM-Regelung lässt sich auch der Luftvolumenstrom der Ventilatoren stufenlos erhöhen, wenn Bedarf besteht

Kaltwassersatz

Installation Kaltwassersatz auf dem DachAuf dem Dach des Datacenter 2020 steht der kompakt gebaute Kaltwassersatz Liebert HPC-S mit eingebauter Einrichtung für Freie Kühlung. Das Gerät nutzt damit vor allem im Winter die Außentemperatur zur Kühlung des Wassers und spart auf diese Weise bis zu 30 Prozent Energie. Der Liebert HPC-S befindet sich mit seinen vier hermetischen Scroll-Kompressoren auf dem neuesten Stand der Technik und ist mit zwei getrennten Kühlkreisläufen redundant aufgebaut. Das erhöht die Zuverlässigkeit.

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